Die Sonneninsel im Titicacasee

Nach unserem Besuch bei den Uros geht es direkt weiter entlang des Titicacasees Richtung bolivianischer Grenze. Kurz davor ist noch ein kleiner Laden, bei dem wir unser Kleingeld umtauschen können. Die Formalitäten auf dem Landweg gehen reibungslos vonstatten. Zuerst müssen wir uns die Ausreise in Peru durch einen Stempel bestätigen lassen und dann im nächsten Häuschen den Einreisestempel von Bolivien abholen. Fertig.

noch eine letzte Inca Kola in Peru kaufen
noch eine letzte Inca Kola in Peru kaufen

Nächster Halt: Copacabana in Bolivien. Dieser kleine Wallfahrtsort war Namensgeber für den weltberühmten Strand in Rio. In Copacabana schauen wir uns kurz die Kirche an. Ein frisch durch den Priester gesegnetes Auto steht auf dem Kirchplatz. Es ist mit Blumen geschmückt. Was für ein schöner Brauch.

Wallfahrtskirche in Copacabana
Wallfahrtskirche in Copacabana

Wallfahrtskirche in Copacabana

frisch gesegnetes Auto
frisch gesegnetes Auto

Wir steigen auf unser Schiff zur Sonneninsel. An Bord gibt es ein kleines Buffet und Erfrischungsgetränke bzw. Tee. So lässt es sich gemütlich mit schöner Aussicht auf den See und die Berge reisen.

wir verlassen den Hafen von Copacabana
wir verlassen den Hafen von Copacabana

wir verlassen den Hafen von Copacabana

Der ursprüngliche Name der Isla del Sol (Sonneninsel) war Titicaca. Nach ihr wurde der Titicacasee benannt. Auch spielt die Sonneninsel eine große Rolle in der Mythologie der Inka. Hier hat der Sonnengott Inti seine Kinder, die ersten Inka, zur Erde gelassen. Vier Schwestern und vier Brüder sollen dort in einem Steintor aufgetaucht sein – zwei davon waren Manco Capac und Mama Ocllo. Auch wird erzählt, dass auf dem Grund des Sees eine 2000kg schwere Goldkette des Inka Huáscar liegt. Seine Getreuen haben sie aus dem Sonnentempel Coricancha in Cusco gerettet, damit sie nicht den Eroberern in die Hände fallen kann.

Sonneninsel

Der Anleger ist in der Nähe einer alten Inkatreppe, die es nun zu bezwingen gilt. Auf fast 4000m Höhe ist das gar nicht so einfach. Den Inka war es anscheinend wichtig, ihrem Sonnengott immer so nah wie möglich zu sein. Also eifern wir den Inka nach und gehen langsam die Treppe nach oben. Durch einen Kräutergarten gelangen wir mit wunderschöner Aussicht auf den See und die 6000er Andenberge zu einer Wiese, wo uns schon ein Schamane erwartet. Er führt eine Zeremonie durch, betet für uns und segnet uns. Beim Abstieg wird uns noch einiges über die hiesige Landwirtschaft und den Bau der Schilfboote erklärt. Kurze Zeit später sitzen wir in so einem Boot und machen einen kleinen Ausflug über den See. Wieder zurück wartet auch schon unser Schiff und bringt uns nach Chua, wo es dann mit dem Bus weitergeht nach La Paz.

Kräutergarten
Kräutergarten
wunderschöne Aussicht
wunderschöne Aussicht

Sonneninsel in traditioneller Kleidung
Bewohnerin der Sonneninsel in traditioneller Kleidung

der Schamane der Sonneninsel
der Schamane der Sonneninsel

der Schamane der Sonneninsel

Bewohner der Sonneninsel mit typischem Schilfboot
Bewohner der Sonneninsel mit typischem Schilfboot
Weberin
Weberin

Produkte der hiesigen Landwirtschaft
Produkte der hiesigen Landwirtschaft
Fahrt mit einem Schilfboot
Fahrt mit einem Schilfboot

kurz vor La Paz
kurz vor La Paz

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