Meine 5 Jamaika Highlights

„Jamaica – land we love“. Was für ein schöner Titel für eine Nationalhymne. Genau so sind Land und Leute. Abwechslungsreiche Landschaften, an den Küsten türkisblaues oder smaragdgrünes Meer, feinsandige Strände, bergiges Hinterland und ein absolut einmaliges Grün, das sich als Erinnerung im Gehirn einbrennt und nur einen Lidschlag braucht um wieder präsent zu sein. Die Jamaikaner leben in scheinbar völligem Einklang mit sich und ihrer eigenen Weltanschauung und bringen auch den Reisenden karibische Lebensfreude entgegen.

Wer eine Abwechslung zum seichten Leben im Paradies sucht, für den habe ich hier meine 5 Jamaika Highlights zusammengestellt:

Dunn’s River Falls erklettern

Die Dunn’s River Falls sind wunderschön anzusehen. Malerisch fließt das kühle Wasser über sanfte Kaskaden bis zum Meer. Rechts und links kann man sich an der üppigen Vegetation berauschen. Ein Weg führt an den Fällen hinab nach unten, wer nur Fotos machen möchte, läuft diesen einfach wieder hinauf. Fast ganz unten befindet sich dann auch der „Einstieg“, wenn man die Fälle raufklettern möchte. Das Wasser ist erfrischend kühl und so machen wir uns über den rechten Rand der Wasserfälle auf den Weg nach oben. Wir tragen Badesachen (logisch) und Trekkingsandalen. Das Wasser ist ganz klar und manchmal haben sich Pools gebildet. Doch wir verweilen nicht zu lange, da ein Kreuzfahrtschiff angelegt hat und wir nicht überholt werden möchten. Stellenweise sind die Felsen schon ein bisschen glitschig, aber wir schaffen es gut bis nach oben.

Dunn’s River Falls

Errol Flynn Marina

Errol Flynn, ein in den 1940er Jahren gefeierter Filmstar, hatte gegenüber der Marina seine eigene Insel und dort mit seinen illustren Gästen wohl auch wilde Partys gefeiert. Es gibt hier einen schönen Strand, das Gelände der Marina wirkt fast elegant und auch hier findet man die auf Jamaika so üppige Vegetation. Nebenan liegt der schöne Ort Port Antonio.

Floßfahrt auf dem Rio Grande

Hier steigt man in ein 7m langes Bambusfloß und fährt mit eigenem Kapitän den Rio Grande flussabwärts. Das Floß ist normalerweise für zwei Personen gemacht, da wir aber zu dritt sind, wird ein zusätzlicher Sitz schnell eingebaut. Die angebotenen Getränke sollte man unbedingt kaufen, da man bei der Fahrt durch die pralle Sonne schnell Durst bekommt. Bei uns dauert die Fahrt ungefähr 2,5 Stunden. Der Fluss führt an manchen Stellen sehr wenig Wasser, deshalb dauern die Fahrten immer unterschiedlich lang. Gemütlich fahren wir an Wäsche waschenden Frauen und am Ufer planschenden Kindern vorbei. Die meiste Zeit sind wir aber allein mit der atemberaubenden Natur. Bis auf ein leichtes Plätschern hören wir nichts. Einfach nur schön. Für mich ist Jamaika die grünste Insel, die ich bisher besucht habe.

Abstecher in die Berge

Wer von Montego Bay zu Rick’s Cafe fahren möchte, der sollte unbedingt einen Abstecher in die Berge machen. An den bunt angestrichenen Häuschen der Jamaikaner vorbei windet sich die kurvenreiche Straße nach oben. Beim ehemaligen Haus von Alexander Bustamante (erster Premierminister Jamaikas und Nationalheld), welches auch besichtigt werden kann, hat man eine wunderbare Aussicht.

Haus von Bustamante "Birthplace of a hero"
Haus von Bustamante „Birthplace of a hero“

Rick’s Cafe

Rick’s Cafe ist ja schon eine Institution auf Jamaika. Bereits am Eingang hören wir die Raggae-Band, die hier live einen Song nach dem anderen zum Besten gibt. Die Stimmung ist super und sofort sind wir vom Rhythmus gefangen. Neben der mitreißenden Musik kann man hier auch Klippenspringer bewundern, die sich wagemutig in die Tiefe stürzen. Für Gäste gibt es eine weniger waghalsige Sprungmöglichkeit. Berühmt ist Rick’s Cafe für seine Sonnenuntergänge. Bei uns leider nicht so spektakulär, aber trotzdem schön und die Stimmung ist einfach einmalig.

Viel Spaß auf dieser coolen Insel.

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