La Paz: Hexenmarkt – Traditionen und Magie

Auch den Hexenmarkt sollte man mal gesehen haben. In den dortigen Geschäften gibt es allerlei, für uns Kurioses, zu kaufen. Es gibt nicht nur Heilpflanzen, sondern auch Pülverchen und verschiedene Elixiere.

große Auswahl am Straßenrand
große Auswahl am Straßenrand
getrocknete Kräuter und Heilpflanzen
getrocknete Kräuter und Heilpflanzen

Obwohl die bolivianische Bevölkerung streng katholisch ist, werden auch Göttern Opfergaben angeboten. Wird ein neues Auto angeschafft, lässt der Besitzer es vom Priester segnen, gleichzeitig bekommen die Götter eine Opfergabe für unfallfreies Fahren und Langlebigkeit des Autos. Genauso beim Hausbau. Hier werden Lamaföten eingemauert oder im Fundament eingegossen.

ein noch größeres Angebot findet sich in den kleinen Geschäften
ein noch größeres Angebot findet sich in den kleinen Geschäften

in einem der Geschäfte vom Hexenmarkt

Papiergeld und Wachsautos
Papiergeld und Wachsautos
todgeborene Lamababys für den Hausbau
Lamaföten oder todgeborene Lamababys für den Hausbau

Auch gibt es für alle Lebenslagen Zaubersprüche und -tränke für die traditionellen Aymararituale und Glücksbringer, der Frosch steht z.B. für Geld, je größer er ist, um so besser.

Geldfrösche
Geldfrösche
noch ein Frosch
Glücksbringer für alle Lebenslagen
Glücksbringer für alle Lebenslagen

Der Hexenmarkt geht dann in den Touristenmarkt über, wo man in kleinen Geschäften oder auch am Straßenrand nette Souvenirs kaufen kann. Dort finden wir Schals aus Lamawolle und Ledergürtel in guter Qualität.

Zurück zu unserem Hotel Europa müssen wir zwar noch ein gutes Stück laufen, aber es geht zum Glück fast nur bergab.

Sehr früh fliegen wir morgen ab El Alto nach Buenos Aires.

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